Das Kanalnetz der Stadt Hamm ist in vielen Jahrzehnten gewachsen. Der älteste noch in Betrieb befindliche Kanal stammt aus dem Jahr 1881. Qualität und Zustand der Kanäle schwanken sehr stark. Wir untersuchen daher in jedem Jahr ca. 50 Kilometer unserer Abwasserkanäle, um immer ein aktuelles Bild des Kanalnetzes zu haben. Jährlich investieren wir rund 11 Mio. Euro - das entspricht ca. 10 Kilometer Kanal, um defekte Kanalhaltungen zu erneuern.

Unser Anliegen ist es, die Beeinträchtigungen im Rahmen dieser Baumaßnahmen so gering wie möglich zu halten. Dennoch sind Verkehrsbehinderungen oder die zeitweise Sperrung von Straßen leider nicht zu vermeiden.

Einen kurzen Überblick aller Maßnahmen finden Sie hier.

Für die Kanalerneuerung Nordring wird der Lippeverband einen neuen Mischwasserkanal DN 1400 B auf einer Länge von 330 m in offener Bauweise von der Adenauerallee bis zur Ostenallee verlegen.

Ferner wird ein neuer Mischwasserkanal DN 500 PE in der Ostenallee verlegt.

Des Weiteren werden 4 Ortbeton- und 6 Fertigteilschächte hergestellt, sowie 4 bestehende Schächte umgebaut. Aufgrund der örtlichen Verhältnisse kommt es in diesem Projekt zu Verkehrsbeeinträchtigungen. Durch ein gemeinsam mit der Stadt Hamm entwickeltes Verkehrskonzept, werden diese auf ein Minimum reduziert.

Der Lippeverband führt zurzeit die Kanalerneuerung in der Straße Am Hämmschen, auf einer Länge von 520 m mit Tiefenlagen von bis zu 6 m in offener Bauweise, vom Dasbecker Weg bis Am Hämmschen Haus Nr. 51 durch. Der Mischwasserkanal DN 1000 muss aufgrund eingetretener Bergsenkungen, einschließlich Hausanschlüsse und Zulaufkanäle aus den Stichwegen Am Hämmschen, erneuert werden. Im weiteren Bereich von Haus Nr. 51 bis zum Bernhard-Droste-Weg sind zwei Schachtbauwerke und die privaten Hausanschlüsse vor dem Straßenausbau zu erneuern.

Im Anschluss wird die Straßenoberfläche Am Hämmschen vom Dasbecker Weg bis Bernhard-Droste-Weg durch die Stadt Hamm erneuert.